Grillsaison
Mit den ersten warmen Sonnenstrahlen wird alljährlich die neue Grillsaison eröffnet. Allerorts riecht es verführerisch nach Steak und Bratwurst. Eingelegte Auberginen, Fischspieße, Zwiebelringe und Maiskolben verfeinern die Geruchspalette nochmals deutlich. Und wer an solchen Grillstationen vorbeikommt, dem läuft unweigerlich das Wasser im Munde zusammen!
Grillen wurde in unseren Orten vielfach zur Lieblingsbeschäftigung der Haus- und Balkonbesitzer im Sommer. Aber auch öffentliche Gärten und Grünanlagen erlauben es den Menschen immer häufiger, den Einweg- oder Gasgrill aufzustellen und angenehm duftende Grillgerichte darauf zu brutzeln.
Grilltypen
Die Auswahl unterschiedlicher Grilltypen ist mittlerweile gigantisch. Neben dem traditionellen Kohlegrill verwendet der Gartenkoch heute zunehmend den praktischen Gasgrill, den Elektrogrill oder den Steinofengrill. Abgewandelte Formen hierzu sind der inzwischen äußerst beliebte Kugelgrill, der in seinem Inneren ein feines Garen des Fleisches ermöglicht. Oder aber die so genannte Garten-Kitchen, die sich als komplettierte Grillküche in jedem Garten integrieren lässt.
Beim Kauf eines Grills sollte von Seiten der Verbraucher darauf geachtet werden, dass ein ausgesuchtes Modell letztendlich ihren Bedürfnissen, aber auch der dafür zur Verfügung stehenden Platzsituation entspricht. Ein Elektro- oder selbst mancher Gasgrill eignen sich hervorragend für eine Grillstation auf dem Balkon. Hingegen sollte für den Kohlegrill ein entsprechender Gartenplatz zur Verfügung stehen. Ebenfalls geeignet sind aber auch Hofeinfahrten und großzügige Terrassenflächen, da hierbei der Ruß keine Gebäudedecken verschmutzen und keine Nachbarn stören kann.
Grill-Tipps
Sicherlich sollten beim Grillen einige Grundregeln beachtet werden, damit am Ende keine Verletzungen am offenen Feuer zu befürchten sind. Dies bedeutet erstmal, dass kleine Kinder vom Grill weitgehend fernzuhalten sind. Weiterhin sollte der Grill so aufgestellt werden, dass keinerlei sonstige Gegenstände die Grillglut zusätzlich entfachen könnten, wie z.B. nahe stehende Baumäste oder Partygeschirr aus Papier.
Wird ein Kohlegrill benutzt, dann muss zuerst die Grillkohle eingefüllt und angezündet werden. Hierfür sind im Handel praktische Anzünder erhältlich, so dass ein gefährliches Hantieren mit Spiritus auf gar keinen Fall mehr notwendig ist. Überdies muss der Grillmeister während des Grillens auf einen unkontrollierten Funkenflug achten und das Feuer bzw. die Glut stets im Blick und unter Kontrolle haben. Und auch wenn der Kohlegrill den so typischen Grillgeschmack am Besten hervorzaubert, so kann durch ein feines Streuen von getrockneten Kräutern auf die Kohleglut dieser Geschmack nochmals deutlich verbessert werden.
Der Gasgrill wird prinzipiell mit Flüssiggas (Propangas) betrieben, wozu ein entsprechend befüllter Gasbehälter am zugehörigen Grillventil angeschlossen werden muss. Die Verbindung wird durch einen Schlauch hergestellt, der vor Inbetriebnahme immer auf Porösität überprüft werden sollte. Weiterhin müssen die beiden Anschlussventile (für Gasgrill und Gasflasche) immer sauber sein – bei Fettrückständen besteht Brandgefahr! Entzündet wird des Gasgrill anschließend direkt über die Pietozündung oder mit einem entsprechend langen Gasfeuerzeug und kann nach dem Grillfest ganz einfach abgeschaltet werden, ohne dass man noch lange warten muss, bis die Grillkohle verbrannt und der Kohlegrill abgekühlt ist.