Gold ist auch heute noch ein sehr wertvolles Edelmetall. Seine fast konstante Werthaltigkeit besteht schon seit mehr als 6000 Jahren.  Deshalb orientieren sich die Währungen der Welt auch heute noch am Goldpreis. Unter diesem Aspekt betrachtet findet so mancher zu Hause, etwa in Omas alter Schmuckschatulle durchaus wertvolle Schätze die meist vergessen und ungenutzt ihr „Dasein“ fristen.  Warum nicht diese alten oder defekten Goldketten, Ringe, Uhren oder Armreifen einfach zu barem Geld machen? Auch Münzen, Barren oder gar Zahngold werden gern von Edelmetallhändlern oder Juwelieren angekauft.

Bei der Preisbildung wird in der Regel der aktuelle Goldpreis des Tages zu Grunde gelegt. Ist der Goldpreis sehr hoch und stabil, lohnt es sich durchaus sein Altgold zusammenzusuchen und sprichwörtlich „zu versilbern“. Trotzdem – Augen auf beim Goldverkauf!

Vorsicht Falle!

Nicht jeder vermeintliche Händler ist auch wirklich seriös. Wer seine Kunden mittels Werbezettel auf der Straße anspricht oder den Flyer an der Windschutzscheibe des Autos hinterlegt, macht nicht gerade einen ehrlichen und vertrauenerweckenden Eindruck.

In dubiosen Hinterzimmern wird der Wert der Gold- oder Schmuckstücke vom angeblichen Profi meist nur „Pie mal Daumen“ geschätzt und das Geld bar und ohne Quittung ausgezahlt. Der ahnungslose Verkäufer wird dabei allerdings nur mit einem Bruchteil des eigentlichen Goldwertes abgespeist. Auch Internet-Aufkäufer sollten hier sehr genau unter die Lupe genommen werden!

Der richtige Juwelier allerdings beurteilt den genauen Wert des gelieferten Goldes nach Karat und Gewicht. Der aufgeprägte Stempel auf dem Schmuck gibt dabei zusätzlichen Aufschluss über den Reinheitsgrad oder die Metalllegierung. Das bekannte 333ger Gold hat beispielsweise einen tatsächlichen Goldanteil von 33,3%. Beim 585ger Gold beträgt der Edelmetallanteil ganze 58,5%.

Fairpreisgarantie

Nicht nur Händler oder Goldschmiede kaufen Altgold jeglicher Art auf, auch sogenannte Scheideanstalten zahlen für sämtliches Altmaterial gute und reelle Preise. Hier ist man in der Lage durch Einschmelzen ganz präzise die edlen von den unedlen Metallen zu trennen. Erst jetzt erlangt man eine eindeutige Gewissheit über den tatsächlichen Anteil des Feingoldes. Wer hier also eine größere Menge des wertvollen Edelmetalls sein eigen nennt und zu Geld machen möchte, kann sich auch direkt an eine solche Scheideanstalt wenden. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch hier. Die Scheideanstalt stellt natürlich Schmelz- und Scheidekosten in Form einer Bearbeitungsgebühr in Rechnung. Damit verringert sich die Zwischenhändlerdifferenz nun allerdings wieder.

Wer lediglich einige Schmuckstücke, Ringe oder Ketten verkaufen möchte, sollte den Juwelier seines Vertrauens konsultieren. Um hier ganz sicher zu gehen ist es zudem empfehlenswert, sich mehrere, also mindestens zwei oder drei Vergleichsangebote machen zu lassen. Sicher – dass ist schon etwas unbequem und zeitraubend, doch es geht schließlich um Gold und Geld!