FUBU – eine Marke mit Hintergrund
Die Marke Fubu stand lange Zeit für einen lässigen Hip-Hop Style mit Baggy Pants und Hoods. Doch da wird Fubu heutzutage unterschätzt. Mittlerweile präsentiert Fubu nicht mehr nur Alltags-, sondern auch für Sport- und Businesskleidung, sowie Brillen, Gürtel und Schuhe im extravaganten Design.
Mode für Afroamerikaner
Gegründet wurde Fubu im Jahre 1992 von Daymond John, der anfänglich nur eine eigene Hutserie erstellte. Die Philosophie sollte sich explizit von anderen Konkurrenten, zum Beispiel Nike, abheben und Fubu sollte Alltagskleidung für den durchschnittlichen Afroamerikaner, aber auch für alle anderen ethnischen Gruppen, anbieten. In erster Linie wurde sich an der afro-amerikanischen Jugend New Yorks orientiert. Auch der Name soll diese Einstellung repräsentieren und wurde von ‘Five Urban Brothers United’, was auf John und seine zeitweiligen Mitarbeiter zurückzuführen ist, zu ‘for us by us’ wirkungsvoll verändert.
Die Kollektion wurde auf Grund einer hohen Nachfrage bereits schnell ausgebaut. Mittlerweile besteht Fubu aus vielen verschiedenen Linien, wie Fubu Footwear oder Fubu Intimate Apparel, und, um die Marktlücke für sehr anspruchsvolle Kunden zu decken, dem Luxussegment Platinum Fubu Collection.
1995 beteiligte sich der südkoreanische Konzern Samsung an dem Unternehmen, das in seinen Bestzeiten einen jährlichen Umsatz von über 350 Millionen Dollar machte. Für die unternehmerischen Einsätze und Ziele wurden Fubu mehrere Preise verliehen, darunter auch die ‘Citation of Honor’ vom Queens Borough President. 2001 gründete Fubu sogar ein eigenes Plattenlabel und veröffentlichte das Album ‘The Good Life’ und das Album ‘All or Nothin” von 54th Platoon. Obwohl beide Alben es in die Billboard Charts schafften, konnte das Projekt nicht nachhaltig gewinnbringend weitergeführt werden und musste 2003 bereits wieder schließen.
Erfahrungen an die Jugend weitergeben
Mittlerweile veröffentlichte Daymond John bereits sein erstes Buch, in dem er die Geschichte seines Lebens erzählt und erklärt wie er es schaffte, von einem armen, schwarzen Jugendlichen aus New York unter die Top 15 der einflussreichsten Männer der Welt aufzusteigen. Besonders Hip Hop Stars unterstützten durch das Tragen seiner Mode die internationale Popularität des Designers. Außerdem gibt er im Buch Tipps an aufsteigende Freiberufler und an Unternehmen, um ihre Ziele human und trotzdem ökonomisch zu erreichen. Das Buch richtet sich also nicht nur an Modeinteressierte und begeisterte Fubu-Fans, sondern auch für Geschäftsmänner.