Sichere Verhütung
Immer wieder treten in diversen Talk-Shows Frauen und Mädchen auf, die trotz Verhütungsmittel schwanger geworden sind. Angeblich haben sie die Pille nie vergessen, keine anderen Medikamente nebenbei eingenommen und auch das Kondom ist weder gerissen noch war es bereits im Vorfeld kaputt. Zu Recht stellt sich da die Frage wo der Hund begraben liegt. Wie sicher sind Verhütungsmittel eigentlich?
Sicherheit spielt eine große Rolle
Es gibt eine Vielzahl an Verhütungsmethoden die zwar Sicherheit versprechen, aber diese natürlich nur bei der richtigen Anwendung. Entsprechend ihren Bedürfnissen können sich Frauen und Mädchen die für sie richtige Methode auswählen. Verschiedene Überlegungen fließen mit in die Entscheidung für das richtige Verhütungsmittel ein. Ausschlaggebend sind die Verträglichkeit, die Handhabbarkeit, die persönlichen Ansprüche, die Nebenwirkungen und die Wirkdauer. Besonders viel Wert legt das weibliche Geschlecht auf die Sicherheit und auf die Verträglichkeit.
Einige verschiedene Methoden
Nach wie vor ist die Pille das beliebteste Verhütungsmittel in Deutschland. Dies liegt nicht ausschließlich an der Sicherheit, die diese bietet, sondern auch an den anderen Vorzügen die sie mit sich bringt. Sie eignet sich für annähernd jede Frau. Vom Teenager-Alter bis hin zu den Wechseljahren. Doch sie ist nicht nur sicher, sondern wirkt sich auch positiv auf Figur, Haut und Haare aus. Diese Wirkung möchten viele Frauen und Mädchen für sich nutzen. Auch die anderen hormonellen Methoden wie zum Beispiel die Drei-Monats-Spritze, das Pflaster, der Vaginalring oder das Verhütungsstäbchen gelten als sehr sicher und weisen dadurch einen geringen Pearl-Index auf.
Das zweit beliebteste Verhütungsmittel nach der Pille ist in Deutschland das Kondom. In der heutigen Zeit ist es in verschiedenen Geschmacksrichtungen, Größen und Formen erhältlich. Kondome sind das einzige Mittel, dass wirksam gegen Geschlechtskrankheiten und HIV wirkt. Wenn es richtig angewendet wird, verhindert es auch auf eine sichere Art und Weise eine ungewollte Schwangerschaft. Das Kondom gibt es nicht nur für den Mann, sondern auch für die Frau. Dabei handelt es sich um das so genannte Femidom. Auch wenn es das einzige Verhütungsmittel für die Frau ist, welches sie nicht nur vor einer Schwangerschaft schützt, sondern auch vor ansteckenden Krankheiten und HIV, ist es in der westlichen Welt nicht sehr beliebt und verbreitet. Dies findet seine Begründung nicht zuletzt in der wesentlich schwierigeren Handhabung als bei einem Kondom für den Mann. Dementsprechend hängt die Sicherheit sehr stark von der richtigen Anwendung ab. Auch die Spirale ist ein gebräuchliches Empfängnisverhütungsmittel, welches eine hohe Sicherheit bietet. Dieses hängt jedoch vom Kupfergehalt der Spirale ab, da das Kupfer die Spermien schädigt und die Schleimhaut der Gebärmutter und des Muttermundes schädigt.
Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Verhütungsmittel bei der richtigen Anwendung eine hohe Sicherheit bieten, auch wenn einige Methoden grundlegend sicherer sind als andere.