Ein Händchen für Pflanzen zu haben ist für viele ein großer Traum. Doch warum klappt das so oft nicht? Gibt es einen Trick, um doch noch zu erlernen, was Pflanzen glücklich macht?

Die richtige Einstellung

Um Pflanzen am Leben zu erhalten, braucht es eigentlich nicht viel. Ein wenig Wasser zur richtigen Zeit, ab und zu ein bisschen Dünger. Das glauben zumindest Amateure. Profis der Pflanzenzucht sehen das allerdings ganz anders. Nicht nur das Wasser ist entscheidend, sondern auch die Art und Weise, wie es der Pflanze zugeführt wird. Und nicht nur das, auch die Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit haben einen großen Einfluss auf das Wohlergehen der betopften Lieblinge. Eine Pflanze hat Bedürfnisse und die gilt es zu berücksichtigen.

Die richtige Pflanze

Trotzdem gibt es dabei auch einige Exemplare, wie bei uns Menschen auch, die leicht zu befriedigen sind und sich auch mit wenig Pflege begnügen. Dazu gehört zum Beispiel die Grünlilie (besser bekannt als Beamtenpalme) oder auch die Aloe, deren Gattung der Sukkulenten (dickfleischige Pflanzen) allgemein als leicht zu pflegen gilt. Als schwieriger hingegen erweist sich zum Beispiel die Gladiolen, die sogar eine Windempfindlichkeit verspüren und das ihrem Besitzer sehr übel nehmen.

Die richtigen Tricks

In erster Linie gilt es also zu beachten, dass die erworbene Pflanze nicht die eigenen Fähigkeiten überstrapaziert. Um das herauszufinden hilft einem nicht nur der ansässige Florist, sondern auch das Internet. Hat man sich dann für eine pflegeleichte Pflanze entschieden, muss man sich auch um sie kümmern, damit sie nicht schon nach kurzer Zeit eingeht.

Pflanzenschutz lässt sich erlernen. Vor allem muss man darauf achten, nicht alle Fehler gleich wieder doppelt gut machen zu wollen. Bei vergessenem Gießen hilft es nicht, die Pflanze bei Bemerken mit der zwei- oder dreifachen Menge zu beglücken. Auch gibt es Überdosierungen beim Düngen. Am besten ist also immer nur ein wenig, dafür aber stetig. So verhindert man eine Überversorgung an Nährstoffen und / oder Wasser.

Ob eine Pflanze Wasser braucht, lässt sich mit einem einfachen Trick feststellen: steckt man den Finger in die Blumenerde und es bleibt ein wenig an ihm kleben, hat die Pflanze genug Wasser. Bleibt nichts am Finger, ist die Pflanze durstig. Das gilt natürlich nicht für Sonderformen wie Kakteen oder Wasserpflanzen! Beachtet man diese kleinen, aber feinen Ratschläge und fängt mit einfachen grünen Mitbewohnern an, steht einer friedlichen Koexistenz nichts im Wege!