60 % der deutschen Männer und 40 % der deutschen Frauen leiden unter beeinträchtigtem Schlaf durch Schnarchen. Abgeschlagenheit, Nervosität und Müdigkeit sind die Folge. Wenn herkömmliche Methoden keine Wirkung zeigen und medizinische Indikatoren ausgeschlossen sind, ist die Ratlosigkeit oft groß. Und der Leidensdruck, unter dem die betroffene Personengruppe steht, ist enorm. Partnerschaften gehen zu Bruch, ganze Familien und Existenzen stehen auf dem Spiel. Auf der Suche nach möglichen Auswegen, gehen Betroffene oft ungewöhnliche Wege und die Stichworte: „Schnarchen Homöopathie“ gewinnen an Bedeutung. Doch was ist Homöopathie und kann sie wirklich gegen Schnarchen helfen?

Der Hintergrund

Homöopathie steht für „ähnliches Leiden“ im Griechischen. Damit wird eine alternativmedizinische Behandlungsmethode bezeichnet, die auf den ab 1796 veröffentlichten Vorstellungen des deutschen Arztes Samuel Hahnemann beruht, der die Auffassung vertrat, dass „Ähnliches durch Ähnliches geheilt werden soll“ (similia similibus curentur, Hahnemann). Da Schnarchen in den meisten Fällen durch eine Blockade der Atemwege hervorgerufen wird – häufig schwingt das erschlaffte Gaumensegel infolge der Entspannung des Körpers im Schlaf flatternd im Sog der Atemluft – kommen in der Homöopathie oft Rachensprays und Nasencremes auf naturheilkundlicher Basis zum Einsatz, die durch Feuchtigkeit für eine befreitere Atmung sorgen sollen. Auch eine Regena-Therapie, basierend auf Regenaplex-Mitteln, die eine ganzheitliche Zell-Regeneration im Auge hat und sich aus homöopathisch wirkenden Substanzen zusammensetzt, steht beim Thema „Schnarchen Homöopathie“ zur Diskussion. Tees gegen Schnarchen, die sich aus Lindenblüten, Salbei und Arnikablättern zusammensetzen, sollen darüber hinaus, vor dem Einschlafen getrunken, ebenfalls als natürliches Hausmittel dienen. Eine gesicherte Studie, die das Thema „Schnarchen Homöopathie“ behandelt, steht aber noch aus.