Die Frucht des Noni-Baumes (oder auch “Indischer Maulbeerbaum” genannt) bezeichnet man als Noni. Noni-Früchte sind etwa so groß wie Hühnereier und gehören zu den sogenannten Sammelsteinfrüchten. Sie schmecken in reifem Zustand unangenehm nach ranzigem Käse.
Der Noni-Baum, den man heutzutage vor allem an der Küste Madagaskars, Mittelamerikas und Indiens findet, stammt ursprünglich vermutlich aus Australien. Er gehört zu den Laubbäumen, sein wissenschaftlicher Name lautet Morinda citrifolia. Systematisch gehört er in die Klasse der Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrigen (Rosopsida) und in die Familie der Rötegewächse (Rubiceae).

Noni-Früchte kommen vor allem als Noni-Fruchtsaftgetränke auf den Markt. Der Saft soll gesundheitsfördernd sein und sogar heilende Wirkung bei verschiedenen Erkrankungen wie Diabetes, Übergewicht und auch Krebs zeigen. Der Wirkstoff Xeronin soll hierfür verantwortlich sein, wobei bisher wissenschaftlich gesehen noch kein Beweis für die Wirkung des Noni-Saftes als Arzneimittel erbracht werden konnte. Trotzdem ist des Saft des exotischen Baumes auf dem Sektor der Naturheilmittel ein Verkaufsschlager.

Im Gegenzug hierzu kam sogar der Verdacht auf, dass Noni-Saft Ursache für Leberentzündungen einiger Personen sein könnte, die zuvor von dem Saft getrunken hatten. Belegt werden konnte dies jedoch nicht, so dass der Saft als gesundheitlich unbedenklich eingestuft wurde.
Weitere aus Noni gewonnene Produkte sind unter anderem Noni-Blätter, Fruchtextrakte, Noni-Kapseln oder Noni-Tees. Ihr Verkauf ist in Europa bisher allerdings verboten, da nur Noni-Saft bislang die nötige Zulassung als sogenanntes Novel-Food erhalten hat.
*Nachtrag* Hier bekommt man Original Noni von noni.de – Es war super schnell da und schmeckt wie es soll – leider ;)