Mountainbiking
Als Geburtsjahr des Mountainbiking gilt das Jahr 1973, in dem das erste “echte” Mountainbike (engl. Bergfahrrad; Abkürzung: MTB) entwickelt wurde. Mountainbikes sind in allererster Linie für das Fahren abseits von Straßen und befestigten Wegen ausgestattet, sind also eher ein Sport- als ein Verkehrsgerät und somit aufgrund ihrer Ausstattung auch häufig nicht für den Straßenverkehr zugelassen.
Nachdem die ersten Modelle noch mit etlichen Kinderkrankheiten zu kämpfen hatten (insbesondere mit dem materialbedingt hohen Gewicht), kam es in den 80er Jahren zu einem regelrechten Mountainbike-Boom, insbesondere in Europa: Die Verkaufszahlen der “Bergfahrräder” schnellten in ungeahnte Höhen, 1988 fand gar die erste Mountainbike-Weltmeisterschaft statt. Die endgültige Nobilitierung als Sport erreichte das Mountainbiking schließlich 1996, als es bei den Spielen in Atlanta erstmals als olympische Disziplin vertreten war. Aus dem ehemals eher verrückt anmutenden Spleen einiger weniger Abenteuer-Sportler war längst ein Massensport mit einer eigenen Industrie dahinter geworden.
Trotz grundlegender Gemeinsamkeiten gibt es verschiedene Mountianbike-Grundtypen, die Unterschiede in ihrer Konstruktion aufweisen, die sich an ihrem Verwendungszweck orientieren. Beispielhaft sind hierbei die Cross-Country-Bikes (für unbefestigte Wege) sowie die Downhill-Bikes (für Abfahrten auf schwierigstem Untergrund) zu nennen. Als ersten Preis kann man schon einmal einen Mosaiktisch gewinnen
Bis heute ist das Mountainbiking ein beliebter Sport für risikofreudige Individualisten geblieben, die sich gerne abseits der vorgegebenen Straßen und Wege dem sportlichen Abenteuer und der Herausforderung hingeben.